Gemeinderatssitzung 29. April 2026

Wappen Train Teaser

Zur letzten Sitzung dieser Amtsperiode und seiner 24-jährigen Dienstzeit als 1. Bürgermeister der Gemeinde Train durfte der Vorsitzende zahlreiche Zuhörer, die beiden Vertreter der Presse, Herrn Bruckmeier von der Hallertauer Zeitung und Herrn Abeltshauser von der Mittelbayerischen Zeitung sowie Herrn Michale Räbiger von der Corwese GmbH und den Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, Herrn Samuel Konschelle zur Vorstellung der ersten beiden Tagesordnungspunkte begrüßen.

Herr Räbiger informierte die Anwesenden umfassend über das Thema Glasfaserausbau im Gemeindegebiet Train und den neuen Fördertopf des Bundes, das „Graue-Flecken-Programm“ zum flächendeckenden Ausbau der Gigabit-Versorgung. Der aktuelle Stand der Gemeinde Train sei zwar recht gut, wie Herr Räbiger erläuterte, jedoch langfristig gesehen, seien die zum Teil noch vorhandenen Kupferleitungen nicht mehr leistungsfähig genug. Die Corwese GmbH hatte der Gemeinde bereits im Vorfeld Angebote über die Beratungsleistung und Unterstützung beim neuen Förderprogramm zukommen lassen. Diese Leistungen werden zu 100 % gefördert. Die Entscheidung über die Auftragsvergabe wurde später im nicht öffentlichen Teil der Sitzung getroffen.

Herr Konschelle erläuterte den Haushalt 2026 der Gemeinde Train - die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt sowie die Ansätze zum Finanzplan 2025 bis 2029. Anschließend wurde der Haushalt vorgelesen und auch wie vorgestellt beschlossen.

Ein Antrag auf Vorbescheid für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage lag dem Gremium anschließend zur Behandlung vor. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt.

Der Landkreis Kelheim plant derzeit für 2027 den Teilbereich der KEH 3 OD Train zwischen „Grüner Auweg“ und „Herrnstraße“ zu sanieren. Diesbezüglich fanden in der Vergangenheit schon Abstimmungsgespräche zwischen der Tiefbauverwaltung des Landkreises Kelheim und Bürgermeister Zeitler statt. Vereinbart wurde seinerzeit, dass die Gemeinde Train im Zuge der Straßensanierung auch die Asphaltschichten auf den beidseitig verlaufenden Gehwegen sowie die zugehörigen Bordsteine erneuert – Ausführung der Gehwege in Betonpflaster. Die Ausschreibung und Durchführung dieser Arbeiten würde der Landkreis im Zuge seiner Baumaßnahme übernehmen und die Kosten entsprechend an die Gemeinde Train verrechnen. Aufgrund des Wechsels an der Gemeindespitze benötigt der Landkreis eine verbindliche Zusage / Bestätigung seitens der Gemeinde Train, dass an diesem Vorhaben weiterhin festgehalten wird und das Projekt in 2027 umgesetzt werden soll. Der Gemeinderat war einverstanden und stimmte dem zu.

Folgende Gemeinderatsmitglieder scheiden neben dem 1. Bürgermeister Gerhard Zeitler zum 30.04.2026 aus dem Gremium aus:

Tobias Aschenbrenner – nach sechs Jahren

Thomas Ecker – nach 18 Jahren und ein paar Monaten

Albert Kiermayer – nach zwölf Jahren

Georg Niesl – nach 24 Jahren

Franz Obermeier – nach insgesamt 18 Jahren

Der Vorsitzende dankte ihnen im Namen der Gemeinde Train für Ihren ehrenamtlichen Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Als Geschenk erhielten sie eine Uhr mit dem Wappen der Gemeinde Train sowie eine Flasche Wein.

Alle ausscheidenden Gemeinderäte hatten sich nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt.

UL-Fraktionssprecher Georg Niesl, der mit Bürgermeister Zeitler zusammen die letzten 24 Jahre ehrenamtlich für die Gemeinde tätig war, ergriff anschließend das Wort. Er rief den Anwesenden noch einmal in Erinnerung, was der Vorsitzende in dieser Zeit für die Gemeinde erreicht hat. Auch sprechen seine Tätigkeit als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft in den letzten zwölf Jahren sowie die Wahl zum künftigen Kreisrat für sein Ansehen und sein Engagement.

Auch die neue Fraktionsvorsitzende Tanja Dirscherl bedankte sich bei Bürgermeister Zeitler sowie den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern der UL-Fraktion, Georg Niesl und Albert Kiermayer, für die gemeinsame Zeit. Zugleich freute sie sich über das Vertrauen ihrer neuen Fraktionsmitglieder, die sie zur Vorsitzenden gewählt haben.

Armin Stiegler schließlich, zukünftiger 1. Bürgermeister der Gemeinde Train, sprach dem Vorsitzenden seine Anerkennung aus, dankte für die gute Zusammenarbeit und überreichte ihm ein Geschenk im Namen des Gemeinderats.

Der Vorsitzende zeigte sich sichtlich gerührt und dankte seinerseits den Gemeinderatsmitgliedern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und den beiden Vertretern der Presse, Herrn Bruckmeier und Herrn Abeltshauser, für ihre wohlwollenden Berichte.

Abschließend informierte Bürgermeister Zeitler die Anwesenden noch über Folgendes:

Die letzte Kanzleistunde dieser Amtsperiode findet noch regulär am 30.4.2026 statt. Um 18.30 Uhr erfolgt dann die Schlüsselübergabe an den neuen 1. Bürgermeister.

Der Schaden am Bushäuschen in Neukirchen wurde zwischenzeitlich von einem Gutachter besichtigt. Außerdem hat Bürgermeister Zeitler Sitzbänke für den Bereich angeschafft.

Beim Brandschutz in der Mehrzweckhalle musste nachgebessert werden. Die Aufträge dazu wurden bereits vergeben. Teilweise sind die Arbeiten auch schon ausgeführt.

Die Gemeinde Train hat nachträglich für die Verwaltungsarbeiten zur kommunalen Wärmeplanung eine zusätzliche Förderung von 9.000,- € erhalten.

Die Rechnung für den über das ILE Regionalbudget angeschafften Kühlanhänger liegt bereits vor. Die Freigabe erfolgt voraussichtlich in der nächsten Sitzung.

Im Bereich der Schlosswiese wurden mehrere Verschönerungsarbeiten durchgeführt, u. a. wurde der Pavillon neu gestrichen und Liegen aufgestellt.

Die Büste von Prinzregent Luitpold befindet sich mittlerweile in einer Vitrine vor dem Eingang zum Sitzungszimmer. Eine passende Tafel wird noch angefertigt. Die Kosten hierfür trägt jeweils die   Gemeinde Train.

Bürgermeister Zeitler hat für die Wand im Sitzungszimmer eine Bürgermeistergalerie mit Wappen der Gemeinde Train anfertigen lassen. Eine solche gab es zuletzt nicht mehr.

Zuletzt bedankte sich Bürgermeister Gerhard Zeitler bei allen Gemeindebürgern für die letzten 24 Jahre und verabschiedete sich mit den Worten: „Schön war´s.“