Ein Versprechen, das Wurzeln schlägt – Die Hopfazwergerl bekommen ihren Zukunftsbaum

Unser Baum

Manuela Sperger

Manchmal sind es kleine Gesten, die Großes bedeuten. Bei der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen der Kinderkrippe Hopfazwergerl versprach Bürgermeister Gerhard Zeitler etwas, das weit über den Festtag hinausreicht: Ein Baum sollte noch im selben Jahr im Garten der Krippe gepflanzt werden – als Geschenk an die Kinder, als Dank an das Team und als Zeichen dafür, wie fest die Einrichtung in der Gemeinde verwurzelt ist. Nun wurde dieses Versprechen eingelöst. Und es wird nicht irgendein Baum, sondern ein echter Zukunftsbegleiter: eine Schmuckesche (auch Blumen- oder Manna-Esche). Diese Baumart gilt als robust, widerstandsfähig gegen mehrere Eschenkrankheiten und zugleich als wunderschön anzusehen – ein Baum, der nicht nur Schatten spendet, sondern auch Symbolkraft hat.

Die Idee dahinter ist ebenso schlicht wie bedeutungsvoll. Ein Baum wächst mit den Jahren, so wie die Kinder wachsen, die durch die Hopfazwergerl gehen. Für das Team und die Familien steht sie als Symbol für Zukunft, Entwicklung und Beständigkeit Für die Kinder wird die neue Esche ein natürlicher Schattenspender, ein grüner Freund im Garten, ein Ort zum Spielen, Staunen und Beobachten. Vielleicht werden Kinder, die heute noch in der Krippe spielen, eines Tages als Erwachsene an diesem Baum vorbeikommen – und sich erinnern, dass auch ihre eigenen Wurzeln hier liegen.

Zukunftsbaum

Foto: Daniela Bohl