Diebstahl auf dem Friedhof

FriedhofswagenDiebstahl

Gerade einmal knapp eine Woche konnten sich Trains Bürgerinnen und Bürger über den Handwagen freuen, den die Gemeinde für den örtlichen Friedhof angeschafft hatte – dann wurde der rund 500 Euro teure Wagen gestohlen. „Ein Unding“, findet Trains Bürgermeister Gerhard Zeitler, der nun versichert: „Wir werden Anzeige erstatten.“

Die Idee hinter der Anschaffung war freilich denkbar bürgerfreundlich: Wesentlich einfach als mit einer Schubkarre oder gar per Hand ließe sich mit so einem Wagen die Arbeit an den Gräbern gestalten, Erde, Blumen, Kränze und Schalen transportieren oder auch ausgedienter Grabschmuck wegbringen. Das fanden auch die Trainer, die den Wagen vom ersten Tag an gut annahmen und die Gemeinde für die gute Idee lobten. Brauchen konnten den Wagen aber offensichtlich auch noch Andere, und das für ihre ganz eigenen Zwecke: Gerade einmal fünf Tage dauerte es, bis der Handwagen nicht mehr auffindbar war, „und das, obwohl er an allen vier Seiten mit der Aufschrift „Gemeinde Train“ versehen wurde“, sagt Zeitler kopfschüttelnd und fügt an, „so viel Dreistigkeit hätte ich gerade auf dem Friedhof nie erwartet.“

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